Akrobatik

Sport-Akrobatik ist eine Sportart, die akrobatische, tänzerische, gymnastische, kraft- und mutbetonte Elemente mit denen des Bodenturnens vereint.

Die Sport-Akrobatik, die früher auch als Kunstkraftsport bezeichnet wurde, hat ihre Wurzeln in der griechischen und römischen Antike. Zur Wende zum 20. Jahrhundert war sie besonders bei Turnern und Schwerathleten beliebt. Dachverband für die Sport-Akrobatik ist in Deutschland der Deutsche Sport-Akrobatik-Bund. Dieser ist eine Nachfolgeorganisation des Deutschen Kunstkraftsportverbandes. Auf internationaler Ebene wurde 1973 die International Federation of Sports Acrobatics gegründet. Neben nationalen Wettkämpfen, wie den deutschen Meisterschaften (seit 1925), bestehen auch internationale Wettkämpfe, die von Damen und Herren in Einzel-, Paar-, gemischte Paar- und Mannschaftswettbewerben ausgetragen werden. Jede der Übungen wird dabei von fünf bis sieben Kampfrichtern nach einem Punktschema bewertet. Die Wettkämpfe bestehen im Einzel aus dem Springen, das auf einer so genannten Springerbahn (10 Meter Anlaufbahn, 25 Meter Arbeitsbahn, 5 Meter Landezone) ausgeführt wird, bei Gruppen und Mannschaften aus einen statischen (z. B. Handstände) und einem dynamischen Teil (u. a. Überschlag-Salti).

Verfasst von:

Robert Garus

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